Save the Rhino Walking Safari – auf Abenteuer-Safari mit und für die Nashörner

Save the Rhino Walking Safari – auf Abenteuer-Safari mit und für die Nashörner

10 Tage geht es zu Fuß mit dem Desert Rhino Trust durch die faszinierende Halbwüste Namibias, immer auf den Spuren der Nashörner. Eine exklusive Rhino Walking Safari, weit ab der üblichen Touristenpfade, von der 30% des Reisepreises an die Organisation für die Nashörner gehen.   

In der Palmwag Region leben die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner noch in absoluter Freiheit und werden von Rangern des Desert Rhino Trust rund um die Uhr beobachtet und gut bewacht.  Sie sind unsere Spurenleser auf der Wander-Safari und lassen ihre Gäste dabei einen spanenden Eindruck in Ihr tägliches Leben in der einsamen Wildnis gewinnen. 

Die Abenteuerreise geht durch eine private Konzession, ein noch ursprünglich wildes Namibia, das den meisten Touristen verborgen bleibt. Eine rote Steinwüste, die nur von kugeligen Sukkulenten und wenigen Akazien mit etwas grün durchzogen werden. Runde Hügel und spitze Berge leuchten rot im Sonnenlicht. Eine völlig unwirkliche und faszinierende Landschaft.

Nach einem frischen Kaffee über dem offenen Feuer gebraut, geht es morgens früh los, auf die lange Wanderung durch die unglaubliche Weite. Nicht nur Nashörner können den Wanderern unterwegs begegnen. Auch Zebras, Giraffen, Löwen, Springböcke, Elefanten und das Landestier Namibia, das Oryx haben sich an die harten Bedingungen der Wüste anpassen können. Unser professioneller und erfahrener Guide Nick Buys führt uns in die Geheimnisse der Wildnis und seiner Tiere ein. Der gebürtige Namibier ist nicht nur Guide, sondern auch ein praktizierender Tierarzt, der gerufen wird, wenn ein Tier in der Wildnis in Not ist. Sicher wird er am Lagerfeuer spannende Geschichten aus seinem täglichen Leben „a la Daktari“ erzählen können. 

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Sobald unsere Tracker vom Desert Rhino Trust eine Spur aufgenommen haben, nehmen wir die Verfolgung auf. Auf dem steinigen Untergrund ist es nicht einfach Spuren zu finden und noch schwieriger zu sagen, ob sie frisch sind, wird uns erklärt. Die Tracker versuchen immer wieder Abdrücke im Sandabschnitten zu finden, denn hier erkennt man besser, ob der Wind die Spuren schon verweht hat und sie von anderen Tieren überlaufen wurden.

Wir laufen durch die Steinwüste und mit jedem Schritt steigt die Spannung. Uns ist bewusst, dass nicht nur die angriffslustigen Spitzmaulnashörner, sondern auch Löwen in der Nähe sein können. Zu Fuß fühlt man sich näher an der Natur und es ist noch aufregender als auf dem Wagen. Und dann das freudige Lächeln und ein Fingerzeig der Tracker. Im wenigen Grün des ausgetrockneten Flussbettes schaut es zu uns herauf – eine Nashornkuh wird uns bestätigt. Natürlich hat uns das Tier längst wahrgenommen. Nashörner sind zwar fast blind, aber dafür funktionieren ihr Gehör und ihr Geruchsinn hervorragend. Wir sprechen im Flüsterton und solange der Wind aus der entgegengesetzten Richtung kommt, sind wir sicher. Das Tier scheint gelassen und wir schleichen uns mit einem kleinen Umweg näher ran. 

Nun stehen wir dem Nashorn direkt gegenüber. Unsere Gruppe steht wie angewurzelt und muxmäuschenstill. Ich spüre mein Adrenalin, auch wenn ich weiß, dass es mich nicht sehen kann. Die Ohren wackeln und die Nase versucht die Witterung aufzunehmen. Wo einst ein prächtiges Horn den Nashornkopf schmückte, thront ein runder Knubbel. Nachdem die Wilderei auf das begehrte Nasenhorn stark zugenommen hatte, hat die Regierung zunächst die Verteilung der Tiere beschlossen und anschließend mit der Enthornung begonnen. Die Tracker bestätigen, dass die Maßnahmen die Wilderei etwas eindämmen konnten. 

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Am Effektivsten, so sind sie sich einig, ist immer noch „many feet on the ground“. Je mehr Bewegung durch die Tracker der Stiftung und auch durch die Touristen in der Wildnis stattfindet, umso schwieriger wird es für die Wilderer. Nur gestört fühlen dürfen sich die Tiere nicht, denn Untersuchungen zu Folge bleibt dann der Nachwuchs aus und die grauen Riesen wandern in ruhigere Gegenden.  

Wir scheinen alles richtig zu machen, denn nach einer Weile verliert No Worries, wie die Nashorndame genannt wird, das Interesse und legt sich hin. Aufatmen, nun wissen wir, woher der Name rührt. Noch ein paar Nahaufnahmen bevor wir uns von Abenteuerfeeling erfüllt zurückziehen.

„So soll es sein“, bestätigt uns Erik, einer der Tracker vom Desert Rhino Trust, „Nashörner wollen ihre Ruhe und die möchten wir ihnen lassen. Wir freuen uns, dass immer mehr Touristen an unserer Arbeit interessiert sind und uns somit auch finanziell unterstützen, aber wir müssen aufpassen, dass wir unsere Schützlinge nicht vertreiben.“ Seit die Untersuchungen bekannt sind, gehen die Tracker abwechselnd in andere Gebiete, was sich bewährt hat. Ihre Schützlinge erkennen sie sofort. Einigen dürfen wir uns höchstens auf 200 Meter nähern, bevor sie zum Angriff ansetzen. No Worries macht ihrem Namen alle Ehre.

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Wenn wir am Morgen nicht von zu vielen spannenden Begegnungen abgelenkt wurden und genug Streck zurückgelegt haben, geht es am Nachmittag meist auf eine entspannte Fahrt auf dem offenen Safari Wagen. Die Landschaft wird im Abendlicht noch skurriler und das Wahrzeichen Namibias, die Oryx Antilope posiert immer wieder für die schönsten Aufnahmen. Zwei Schakale kommen aus Ihrer „Sukkulenten Höhle“, eine Giraffe und ein paar Springblöcke wandern am Horizont entlang. Wer hier viele Tiere erwartet, wird enttäuscht, denn in den ausgetrockneten Flussbetten gibt es nur wenig Futter. Aber dennoch herrscht auf dem Wagen ehrfürchtiges Schweigen, denn die Gedanken werden von der anmutigen Landschaft in die Ferne gezogen.  

Jeder Nacht wird ein Mobiles Safari Camp an einem anderen Ort in der Wildnis aufgebaut. Die Zelte sind einfach, aber komfortable und sogar eine heiße Dusche erwartet den Wanderer nach einem langen Abenteuertag. Der Koch des Teams verwöhnt seine Gäste mit schmackhafter Hausmannskost, die Schakale heulen in der Dämmerung, die Flammen des Lagerfeuers knistern bevor sich der weite Sternenhimmel über uns ausbreitet. 

Ich bin dann mal weg! Lassen Sie sich für 10 Tage auf die wilden Geheimnisse der faszinierenden Wüste Namibias ein, nehmen Sie am Leben der Ranger teil und unterstützen Sie mit Ihrer authentischen Abenteuer-Safari pur den Schutz der letzten in Freiheit lebenden Spitzmaulnashörner. 

A One in a Lifetime Experience vom 8. Bis 17 Juni 2019 ab EUR 4.900,- pro Pers. im Doppelzelt

Gruppengröße: Max 6 Personen plus Guide

Inklusive 9 Übernachtungen, Vollpension und Transfers von/bis Windhoek, 30% Spende an den Desert Rhino Trust

Diese exklusive mobile Camping Safari ist ab 4 Personen auch individuell zu buchen!

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