Nachwuchs bei den bedrohten Buntböcken – gelungener Artenschutz in Südafrika

Sie sind eine der seltensten Antilopenarten Südafrikas und kommen nur in einem kleinen Abschnitt entlang der Südküste vor, der Cape Floral Region, die sich durch Fynbos auszeichnet. Buntböcke (Bontebok) wurde in den frühen 1800er Jahren von Kolonisten so intensiv gejagt, dass nur noch 22 Exemplare übrig blieben. Dann fassten sich drei Familien ein Herz und schützen die restlichen Exemplare mit einem einfachen Viehzaun.

Gondwana, das Big 5 Wildreservat unserer Urlaubs-Ranger-Safari, beherbergt derzeit eine kleine, aber wachsende Population der gefährdeten Kuhantipole, und jede Geburt ist ein bedeutender Beitrag zur Erhaltung einer Art, die wir fast verloren hätten. Das private Wildreservat, zielt darauf ab, eine Kernpopulation von Bontebok zu schaffen, um das Bestehen der Art zu sichern. Durch die Bereitstellung von Lebensraum innerhalb des 11.000 Hektar großen Fynbos Reservats (Feinbusch), möchte das Wildreservat eine der Hochburgen für eine wachsende Buntbock-Population sein.

Der Bontebok hat ein reichhaltiges, kaffeefarbenes Fell mit einem violetten Schimmer. Das Gesicht, die Rückseite und der Bauch wirken wie in eine zarte weiße Schokolade getaucht.

 Ihr überleben nach den rauen Kolonialjahren, hat die violett schimmernde Antilope den enormen Artschutzbemühungen der drei Familien Van Breda, Van Bijl und Albertyn aus dem Bezirk Bredasdorp zu verdanken. Sie umzäunten ihre Farmen mit Viehzäunen, um die schwindenden Buntböcke zu schützen. Glücklicherweise sind die Tiere schlechte Springer und im Gegensatz zu Antilopen wie Kudu und Eland ist es ihnen zu aufwendig, einen 1,5 Meter langen Zaun zu überspringen. Durch dieses erste Engagement, konnte der Buntbock in mehreren Naturschutzgebieten, wie Gondwana und der Bontebok Nationalpark, wiederangesiedelt werden und die derzeitige Populationsgröße wird auf weit über 3.000 Tiere geschätzt.

In dem privaten Wildreservat gibt es weitere Schutzprogramme für bedrohte Wiltiere, wie Geparden, Nashörner und das Kap Bergzebra. Als Safari Gast unterstützten Sie diese Arbeit allein mit Ihrem Besuch und wer möchte, kann sogar ganz aktiv beim Schutz der bedrohten Arten mitwirken und dabei die wilden Tiere ganz nah erleben.

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