Happy Welt-Giraffen-Tag! Bald ohne die Langhälse?

Wer kann sich eine Safari ohne die majestätisch schreitende Giraffe am afrikanischen Horizont? Zum heutigen internationalen Welt-Giraffen-Tag möchten wir auf die Bedrohung der größten Tiere der Welt aufmerksam machen. Ende 2016 hat die Weltnaturschutzorganisation IUCN alle vier Giraffenarten auf der Roten Liste bedrohter Arten als gefährdet eingestuft.

Einige Zoos in Deutschland, wie Tierpark Hellabrunn und die Zoofreunde Dortmund, bieten Informations-Veranstaltungen mit der Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Forschungsarbeit der beliebten afrikanischen Tiere zu werfen.

Schätzungen zufolge ist die Anzahl der Tiere in den letzten 30 Jahren um über 50% auf nur noch rund 35.000 wildlebender Giraffen in ganz Afrika zurückgegangen.

Auf Anfrage der Giraffe Conservation Foundation in Namibia (GCF) hat die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung eine Studie erstellt. Es sollte geklärt werden, ob eine Umsiedlung der Giraffen von gefährdeten Lebensräumen zu ihrem Schutz betragen könnte.

Prof. Axel Jahnke und sein Team entnahmen genetische Proben von ca. 160 Tieren aus ganz Afrika. Die überraschende Erkenntnis ist, dass es demnach nicht bloß eine, sondern vier genetisch getrennte Gruppen von Giraffen gibt, die sich in freier Wildbahn offenbar nicht miteinander paaren. Trotz ihres ähnlichen Aussehens sollten die vier Giraffengruppen daher als eigenständige Arten betrachtet werden.

„Wir sorgen uns zu Recht um Elefanten von denen es noch schätzungsweise 450.000 wildlebende Tiere gibt. Im Gegensatz dazu sinkt aber die Anzahl der Tiere bei drei der vier Giraffenarten rapide. Zwei der Giraffenarten haben zusammen genommen weniger als 10.000 Tiere. Wir müssen gemeinsam mit Regierungen und anderen Partnern daran arbeiten, die Zukunft der afrikanischen Giraffen zu sichern und zu handeln, bevor es zu spät ist“ warnt Prof Jahnke.

Diese Studien zeigt deutlich wie wichtig die Erforschung der Tiere für einen gelungenen Artenschutz ist. Jeder kann zum Artenschutz beitrage: ob mit Spenden direkt an die Organisationen wie GCF in Namibia oder z.B. an den Tierpark Heilbrunn, der Spenden für die GPS-Sender zur Erforschung der Tiere sammelt oder sogar mit viel Reisespaß und Abenteuer verbunden, auf Eco Safari in Afrika.

Elela Africa hat sich auf nachhaltige Reisen zum Artenschutz spezialisiert und wir beraten Sie gern! JETZT INFORMIEREN

 

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