10 Gründe für eine Safari im Hluhluwe-iMfolozi Park Südafrika

Der Hluhluwe-iMfolozi Park konkurriert mit dem weltberühmten Krüger Nationalpark als eine der attraktivsten Safari-Destinationen im südlichen Afrika. Mit einer Fläche von über 960 Quadratkilometern und wunderschönen grünen Hügeln ist der Park das wichtigste Nashornschutzgebiet der Welt und beherbergt eine reiche Artenvielfalt, zu der auch die Big Five gehören. Klimatisch ist der Hluhluwe-iMfolozi Park durch sein warmes, feuchtes Klima attraktiver im südlichen Winter (Mai bis September) als Krüger. Und der Park ist ganz in der Nähe einiger wunderschöner, unberührter Strände.

Klingt das interessant? Hier sind noch 10 weitere gute Gründe, warum Sie den Hluhluwe-iMfolozi Park bei Ihrer nächsten Reise nach Südafrika besuchen sollten.

Afrikas ältestes Wildschutzgebiet 

In den Zeiten der Zulu Herrschaft wurde der Hluhluwe-iMfolozi Park als königliches Jagdgebiet für König Shaka und seine Nachfolger erhalten. Es wurde 1895 als separates Wildschutzgebiet des Hluhluwe Valley und der Umfolozi Junction unter amtlichen Schutz gestellt und ist damit das älteste Wildschutzgebiet Afrikas. In den ersten Jahrzehnten erlitt es mehrere ökologische Schläge, darunter eine Rinderpestepidemie im Jahr 1898 und eine lähmende Dürre im Jahr 1919. Und zwischen 1929 und 1952 führte der Glauben, dass Wildtier Reservate die Ursache für den Tstse-Parasiten zur Übertragung der Schlafkrankheit auf Rinder sind, zur Tötung von Wildtieren. Zum Glück gab es ein Umdenken wieder in Richtung Artenschutz und in 1989 wurde sogar ein Korridor geschaffen, der die Reservate Hluhluwe und iMfolozi zu dem nun 960 Quadratkilometern Hluhluwe-iMfolozi Park verband.

Afrikas dichteste Nashornpopulationen

Der Hluhluwe-iMfolozi Park hat einen einzigartigen Platz in der Geschichte des Nashornschutzes. So stammt jedes letzte lebende südliche Breitmaulnashorn von einer kleinen Engpass-Population ab, die Anfang des 20. Jahrhunderts im iMfolozi-Sektor gelebt hat. Breitmaulnashörner von iMfolozi wurden später umgesiedelt, um in Dutzenden anderen Reservate vom Krügerpark bis nach Kenia, Rhino Populationen zu schaffen. Heute beherbergt der Hluhluwe-iMfolozi Park die dichteste Nashornpopulation der Welt – mehr als ein Nashorn pro Quadratkilometer und davon über 300 stark gefährdete Spitzmaulnashörner. Ein grasfressendes Breitmaulnashorn auf der Pirschafahrt zu sehen ist also ausgesprochen wahrscheinlich, aber auch die Chancen das eher seltene Spitzmaulnashorn im dichten Gebüsch zu entdecken stehen sehr gut im Hluhluwe-iMfolozi Park.

Territorium der Big 5

Obwohl Nashörner hier im Rampenlicht stehen, ist der Hluhluwe-iMfolozi Park die Heimat aller Big Five. Elefanten und Büffel sind zahlreich und leicht zu beobachten. Die Löwenpopulation ist in ihrer Dichte mit dem Krüger Nationalpark vergleichbar. Leoparden, obwohl ziemlich zahlreich, sind wie meist sehr geheimnisvoll und nur mit viel Glück zu erspähen. 

Zu Fuß durch den Busch und auf Augenhöhe mit den Rhinos

Geführte Wanderungen durch die Wildnis konzentrieren sich eher auf die Geheimnisse der kleineren Wildtiere, Vögel und die Vegetation – und die Wildnis lässt sich ohne schützenden Wagen noch intensiver spüren. Allein die die Tatsache, dass Sie auf Nashörner, Büffel oder Elefanten treffen könnten, gestaltet das Safarierlebnis besonders prickelnd. Hier im Hluhluwe-iMfolozi Park gibt es aber noch eine Besonderheit. Wer mit Nunu dem Rhino-Flüsterer durch den Busch marschiert, erlebt die Wildnis durch die Augen eines einheimischen Zulu Führers, der seine Gäste gern ganz nah an die Breitmaulnashörner führt. 

Auf Pirschfahrt unterm afrikanischen Sternenhimmel

Sundowner-Getränke unter orangefarbenem Himmel bilden den Auftakt zu einer abendlichen Fahrt, die eine ganz neue Perspektive auf den afrikanischen Busch bietet. Unter einem glitzernden Nachthimmel, begleitet von den so typischen afrikanischen Frosch- und Insektengeräuschen, bieten Abendfahrten eine traumhafte Stimmung und die besten Chancen, einen schwer fassbaren Leoparden zu beobachten. Am aktivsten nach Sonnenuntergang sind auch das niedliche Buschbaby, Raubtiere wie Fleckenhyäne, Ginsterkatze und Karakal, sowie Vögel wie Eulen und Nachtschwalben.

Steht der Afrikanischen Wildhund noch auf der Wunschliste?

Der afrikanische Wildhund gilt mit geschätzten 4000 bis 6000 Tieren weltweit als einer der am stärksten gefährdeten Fleischfresser des Kontinents. Wegen seines gezeichneten cremefarbenen, braunen und schwarzen Fells auch bekannt als der bemalte Hund, lebt er in Rudeln von fünf bis 50 Individuen, die gemeinsam auf die Jagd gehen. Der Hluhluwe-iMfolozi Park ist einer der wenigen afrikanischen Nationalparks, in denen diese seltene Art regelmäßig beobachtet wird.

Ein Paradies für Vogelliebhaber 

Der Hluhluwe-iMfolozi Park ist eine der besten Vogelbeobachtungsstätten Südafrikas. Die Checkliste mit mehr als 340 Arten spiegelt die Vielfalt der Lebensräume wieder, die von offenem Grasland und Akaziensavanne bis hin zu nebligen Steilhängen und einer Vielzahl von Feuchtgebieten reicht. Zu den begehrenswertesten Arten, die mit dem Park in Verbindung gebracht werden, gehören Schopf- Perlhuhn, Narinatrogon, Schildturako, Buschwürger, Rudd’s Apalis und der südliche Kahlkopfibis. Gut ausgebaute Wasserstraßen sind die Heimat von afrikanischen Schwarzenten und dem Schlangenvogel. Der Park bietet auch großen Raubvögeln wie Geiern und Adlern Zuflucht.

Es ist die Heimat mehrerer ungewöhnlicher Antilopen

Der Hluhluwe-iMfolozi Park schützt eine Vielzahl von Antilopen. Eine seltene Besonderheit ist der Nyala, ein stattlicher Verwandter des weit verbreiteten größeren Kudus und Buschbocks. Das männliche Nyala ist ein wahrhaft spektakuläres Wesen mit einem dunklen, kastaniengrauen Fell, das von weißen Streifen unterbrochen wird, einer schwärzlichen Löwenmähne und spiralförmigen Hörnern, die bis zu 80 cm lang werden. Der Hluhluwe-iMfolozi Park ist auch eines der wenigen Reservate, in dem die drei kleinsten Antilopen des Landes leben: Der rote Ducker wird mit Tieflandwald in Verbindung gebracht, während der blaue Duiker ein Bewohner des Böschungswaldes ist und die Suni (Moschusböckchen) schroffe Dickichte bewohnt.

Zu Besuch in einem Zulu Dorf

Der Hluhluwe-iMfolozi Park liegt im Herzen von KwaZulu-Natal, einer Provinz, die – wie der Name schon sagt – numerisch von den Zulu dominiert wird. Am Rande des Parks gibt es zahlreiche Dörfer, die zum Teil mit Community Projekten für ein nachhaltiges Tourismus Konzept eingebunden werden. Hier kann das so populäre authentische Wohnen bei Einheimischen Wirklichkeit werden. In einem eigenen kleinen Rundalow verbringt der Gast eine Nacht bei einer liebenswürdigen Zulu Familie. Abend wird gemeinsam gekocht und Geschichten aus dem Leben am Lagerfeuer ausgetaucht. Die Großmutter zeigt den Gästen gern die traditionelle Webkunst, es werden Kühe gemolken und ein Kindergarten besucht. Ein einzigartiges Erlebnis bei dem kulturelle Brücken gebaut und neue Freundschaften geschlossen werden.

Die iSimangaliso Wetlands sind nur einen Tagesausflug entfernt

Und nicht zuletzt besticht der Hluhluwe-iMfolozi Park durch seine gute Positionierung! Nur eine Stunde entfernt kann man den iSimangaliso Wetland Park erkunden, ein UNESCO-Weltkulturerbe, dessen 220 Kilometer lange Fassade des Indischen Ozeans das größte Mündungssystem Afrikas beinhaltet. Eine kurze Fahrt führt zur Mündung in das Dorf St. Lucia, das von einem Dschungel umgeben ist und an einen üppigen Sandstrand grenzt. Hier kann man auf das reiche wilde Leben im Wasser erkunden. Auf Safari Cruise gibt es zahlreiche Nilpferde, Krokodile und Wasservögel zu beobachten. In der Saison auch Wale und Delfine.

Schon Nelson Mandela hat diese Region Südafrika begeistert: „iSimangoliso muss der einzige Ort auf der Welt sein, an dem sich das älteste Landsäugetier (Nashorn) und das größte Landsäugetier (Elefant) ein Ökosystem mit dem ältesten Fisch (Quantenflosser) und dem größten Meeressäuger (Wal) teilen“.

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Fotos: u.a. Hluhluwe-iMfolozi Park

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